Drei Fälle, in denen das ein Foto rettet
Erstens: Du hast ein hochkantes Porträt, die Kopfzeile einer Website oder ein Veranstaltungsbild braucht aber 16:9. Zweitens: Ein automatischer Zuschnitt hat den Scheitel abgeschnitten und das Bild wirkt zufällig. Drittens: Du hast eine Nahaufnahme, brauchst aber eine Aufnahme bis zur Hüfte, etwa für die Teamseite. In allen drei Fällen ist es einfacher, den fehlenden Raum um den vorhandenen Ausschnitt zu ergänzen, als neu zu fotografieren.
Welches Seitenverhältnis du wählst
Zur Wahl stehen die üblichen Formate: 1:1 für Profilbilder, 4:5 und 3:4 für Profile und Abzüge, 2:3 und 3:2 für klassische Fotoformate, 9:16 für alles am Handy und 16:9 für Kopfzeilen und Präsentationen. Wähle gleich das Zielformat, nicht ein Zwischenformat - zweimal hintereinander erweitern fällt meist schlechter aus als ein Durchgang. Das Notizfeld mit 160 Zeichen beschreibt das, was auf dem Foto nicht zu sehen ist: "links geht dieselbe Wand weiter", "unterhalb die Hände im Schoß gefaltet".
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Öffne die Galerie, wähle ein Bild und die Aktion "Ausschnitt erweitern". Zielformat markieren, bei Bedarf eine Notiz ergänzen, bestätigen. Die Auflösung des Ergebnisses entspricht der des Ausgangsbildes, das Erweitern treibt die Kosten also nicht heimlich hoch; brauchst du eine größere Datei, vergrößere sie danach separat mit "Auf 4K vergrößern". Das neue Bild erscheint neben dem Original in der Galerie.
Was du erwarten kannst
Am besten gelingt ein glatter, berechenbarer Hintergrund: Wand, Himmel, unscharfes Grün, Studioverlauf. Schwieriger wird es, wenn im ergänzten Bereich etwas Kompliziertes auftauchen müsste - Möbel, Menschenmenge, Schriftzüge, gemusterte Tapete. Ergänzte Hände und Füße wirken manchmal unnatürlich, weil sie aus dem Nichts entstehen; sind sie im Bild, prüfe sie genau oder wähle eine kleinere Erweiterung. Beim ersten Versuch lohnt es sich, das Notizfeld leer zu lassen und zu sehen, was von allein entsteht.
Wann Zuschneiden besser ist
Ist der Unterschied zwischen dem vorhandenen und dem gewünschten Format klein, schneide lieber zu. Für Bilder mit festen Maßen haben wir kostenlose Werkzeuge im Browser: die [Größenänderung](/werkzeuge/bildgroesse-ändern) und die [Maßprüfung](/werkzeuge/bildmasse-prüfen). Das Erweitern hebst du dir für die Fälle auf, in denen wirklich Bild fehlt und nicht nur Pixel.
Nützliche Tipps
- Erweitere einmal, direkt auf das Zielformat.
- Glatter Hintergrund gelingt leicht, Hände und Schrift schwer.
- Die Notiz beschreibt, was man auf dem Foto nicht sieht.
- Erst erweitern, dann auf 4K vergrößern.
Ausschnitt erweitern - ein Credit pro Bild
Häufige Fragen
Was kostet das Erweitern?
Ein Credit pro Bild, genau wie die übrigen Bearbeitungsaktionen.
Welche Seitenverhältnisse gibt es?
Quadratisch 1:1, hochkant 4:5, 3:4, 2:3 und 9:16 sowie quer 3:2, 4:3 und 16:9.
Verliert das Bild an Qualität?
Die Auflösung des Ergebnisses entspricht der des Ausgangsbildes, der ursprüngliche Teil verliert also nichts. Der ergänzte Rand entsteht neu - genau den solltest du dir ansehen.
Geht das mit einem Handyfoto?
Ja, sobald es per Import in der Galerie liegt. Der Import ist kostenlos und alle Aktionen funktionieren wie bei Bildern aus einer Sitzung.
Was tun, wenn der ergänzte Teil schlecht aussieht?
Wiederhole die Aktion - der nächste Anlauf fällt anders aus - oder wähle ein weniger extremes Format. Das Original bleibt in der Galerie, du verlierst also nur ein Credit.
foto-ai.de Redaktion
Wir entwickeln KI-Tools für professionelle Porträtfotografie. Wir helfen Menschen, auf Fotos für Lebenslauf, LinkedIn, Social Media und mehr optimal auszusehen.



